Nov 23

Hannibal will mit seinen Elefanten die Alpen überqueren und Rom überfallen. Er hat aber die Karte falsch gehalten und überquert stattdessen die Karpaten. Das Heer hält bei einen Schloss und will nach dem Weg fragen. Ein bleicher Mann öffnet die Tür und bittet sie doch eine Nacht bei ihm zu bleiben. Das lässt sich Hannibal nicht zweimal sagen und schiebt die Elefanten in die Empfangshalle. Die großen Tiere kacken alles voll und nehmen die antiken Möbel auseinander. Aber dem gutmütigen Schloßherren ist das egal. Hannibal erkundigt sich nach dem Namen des freundlichen Gastgebers. Graf Dracula heißt dieser aber seine Freunde dürfen ihn ruhig Dragi nennen. Hannibal ist erfreut, er bietet seinem neuen Verbündeten einen Fleischspieß aus Griechenland an, den er unterwegs in einem griechischen Restaurant gekauft hat.
Dragi freut sich ebenfalls. „Schmeckt lecker“, meint er. „Warum hast du den denn nicht selbst gegessen?“
Hanniball zuckt mit den Schultern. „Ich vertrage den Knoblauch nicht, davon muss ich immer furzen.“

 

Jun 17

Ein Einhorn geht ins Restaurant und bestellt ein Salatbrötchen. Der Kellner will ihm keins bringen. Verblüfft will das Fabelwesen wissen, wieso sein Wunsch verweigert wird. Der Kellner verweist auf die unpassende Abendgarderobe. Das Einhorn blickt an sich herab und stellt erschrocken fest, dass es immer noch den Trainingsanzug an hat. Ein fremder Mann kommt hinzu. Er bietet seinen Regenmantel an um den Anzug zu verdecken, aber der Kellner meint, dass das auch nicht passend wäre. Das Einhorn verlässt empört das Lokal und einige Leute schließen sich aus Solidarität an.
„Was sollen wir jetzt machen?“, fragt der Mann der dem Einhorn den Regenmantel leihen wollte.
„Wir stürzen die Bourgeoisie!“, schreit eine Frau und feuert mit ihrem Revolver in die Luft.
Der Mann wundert sich: „Die Bourgeoisie, sind wir das nicht selbst?“
Aber niemand beachtet ihn. Alle rennen dem Einhorn und der Frau hinterher und beginnen wild das Stadtviertel zu plündern und Autos anzuzünden.