Mai 21

Bereits im Mittelalter war der Bader oder Bäder die wichtigste Person im kulturellen Leben. Er betrieb eine Badestube und da es zu dieser Zeit keine Badewannen oder Duschen in den Privathäusern gab, traf sich der ganze Ort zur Körperpflege bei ihm. Der Bader reichte Speisen und Getränke, unterhielt die Leute, wusch Haare, schnitt Nägel, fädelte geschickt die eine oder andere Ehe ein und behandelte ganz nebenbei noch allerlei Krankheiten. Kurzum: Die Badestube war der Dreh- und Angelpunkt der Gemeinschaft. Dass dies heute nicht mehr so ist, liegt daran, dass viele auf den Status des Baders eifersüchtig waren.

Allen voran sind hier die Vorgänger der heutigen Ärzte zu nennen. Diese studierten Emporkömmlinge bildeten sich wer weiß was auf ihr theoretisches Wissen ein. Doch welcher Arzt stellt einem als Entschädigung für eine verpfuschte Operation denn schon die hübsche Bademagd für ein illustres TĂȘte-Ă -TĂȘte zur Verfügung? Genau, keiner. Die tun alle so, als ob sie nichts dafür könnten, wenn ihnen mal ein Patient wegstirbt. Das Tätigkeitsfeld des Arztes ist eben nicht von dem ehrbaren Beruf des Baders ableitbar. Vielmehr ist hier eine obskure Mischung aus den Pfründen des Henkers, des Scharlatans und des Schneiders zusammengewürfelt worden (wobei man bei letzterem eher von einem grobschlächtigen Zunäher sprechen muss, denn Weiterlesen »

Dez 29

Der Exot, die Zeitschrift für komische Literatur, ist zum 14ten Mal erschienen. Mittlerweile dick wie ein Taschenbuch enthält die Zeitschrift neben komischer Literatur und Essays über komische Autoren, auch viele Cartoons, Comics und komische Illustrationen. Auch Fremdleser Benjamin Bäder ist in der Ausgabe zum ersten Mal mit Wort und Bild vertreten.

http://www.exot-magazin.de/?page_id=80

Okt 09

Demnächst erscheint Ausgabe 5 von „Richtungsding – die Zeitschrift für junge Gegenwartsliteratur“. Mit dabei ist der Autor Benjamin Bäder. Das neue Heft lässt sich hier bestellen:
http://www.richtungsding.com/

Empfehlenswert sind auch die Ausgabe 3, in der Oliver Peters einen Textbeitrag geleistet hat und Ausgabe 4, in der Benjamin Bäder das erste Mal veröffentlicht wurde.